Programm des Filmkunsttheaters bis zum 5. Mai

26. April 2010 | Von Rüdiger Oberschür | Kategorie: Allgemein

MARBURG. Hubert Hetsch vom Filmkunsttheater teilt der ROstoff-Fabrik gerade mit: „In dieser Woche haben wir zwei Neustarts: „SIN NOMBRE“ , Filmemachen auf höchstem Niveau schreibt die „Times“ über Cary Joji Fukunagas abenteuerliche Liebesgeschichte und Gangster-Movie, angesiedelt in der Schattenwelt Mexikos. „Ich habe dieses gewaltige Werk bereits gesehen und bin begeistert“. Ganz großes Kino, so Hetsch, das jüngst auch die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ als „Albtraum in prächtigen und mit leisen Tönen“ lobte.

Das gilt auch für „BAARÍA“ von Giuseppe Tornatore („Cinema Paradiso“). Sein bewegendes Generationen- Epos über seine sizilianische Heimat ist zugleich ein Sittengemälde des 20. Jahrhunderts und erinnert stark an die Meisterwerke von Luchino Visconti.

Am Sonntag um 11 Uhr zeigen wir in einer besonderen Veranstaltung Zhang Yimous Martial-Arts-Saga „HERO“ von 2002 -in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Marburger PsychoanalytikerInnen. Eine psychoanalytische Filminterpretation von Dr. phil. Tomas Plänkers aus Frankfurt ergänzt das anschließende Filmgespräch.

Am Dienstag 4.5. ist der Auftakt zu einer filmhistorisch bedeutsamen Filmreihe, die Prof. Dr. Karl Prümm vorbereitet hat: JEAN RENOIR – DAS EXPERIMENT DES FILMISCHEN REALISMUS. Wir zeigen um 20 Uhr „BOUDU SAVÉ DES FAUX – Boudu, aus dem Wasser gerettet“. Das Frühwerk des französischen Meisterregisseurs Jean Renoir entstand 1932 und der große Mime Michel Simon spielt die Hauptrolle. Bitte beachten: Originalfassung mit englischen Untertiteln!  Stanley Kubrick schätzte die Arbeit von Renoir sehr.

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