Galerie auf dem Schiffenberg zeigt Horst-Janssen-Ausstellung mit 140 Radierungen und Lithografien

10. März 2010 | Von | Kategorie: Ausgecheckt

„Genius und Wahn“ – Eröffnung mit zwei Unikaten

GIESSEN. Er wäre im letzten Jahr 80 geworden: der Grafiker und Zeichner Horst Janssen (1929 bis 1995), dem seine Heimatstadt Oldenburg seit 2000 ein ganzes Museum widmet. Unter dem Titel „Genius und Wahn“ zeigt Rudolf Lotz ab Samstag in seiner Galerie auf dem Schiffenberg von daher eine mehr als interessante Ausstellung mit 140 Radierungen und Lithografien Janssens sowie etwa 90 hand- und stempelsignierten Plakaten.

Die Ausstellung ist mit Hilfe verschiedener Privatsammlungen zusammenstellen. Darunter sind auch Janssen-Werke aus der Sammlung von Buchhändler Dieter Schormann, der außerdem die Einführung zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag um 17 Uhr halten wird.

Die meisten der Arbeiten stammen aus den 60er und 70er Jahren und besitzen bereits Seltenheitswert. Ein Höhepunkt der Ausstellung dürfte das 30-teilige „Pfänder-Spiel“ sein, eine Radierungs-Reihe, in der sich Janssen intensiv mit dem Thema Tod auseinandersetzt.

Die seltene Kassette „Laokoon“ dürfte mit 18 000 Euro das kostspieligste Exponat stellen.  Neben weiteren 50 signierten bibliophilen Büchern, werden extra und nur zur Eröffnung zwei Unikate Janssens zu sehen sein.

Abgerundet wird die Ausstellung mit drei zusätzlichen Lesungen, die auch das Augenmerk auf den Dichter Janssen lenken sollen. Öffnungszeiten der Ausstellung sind montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, Samstag von 16 bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr.

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