Susanne Esche und Robert Blaszczyk stellen im Oberhessischen Museum aus – Vernissage am Donnerstag

14. Januar 2010 | Von | Kategorie: Kunst

GIESSEN. Es sei etwas „abstruses an der Schnittstelle von Fotografie und Malerei“ zu erwarten. Mehr wollte Susanne Esche zu ihrer bevorstehenden Ausstellung im Oberhessischen Museum, wo sie im November schon mal für eine Raumbesichtigung vorbeischaute, nicht verraten. Blickte man nochvor einiger Zeit auf die Internetseiten der Wiesbadener Galerie Witzel und auf zwei Bilder von Esches Reihe „Wo das Meer beginnt“, dann bekommt man zumindest eine Ahnung davon, was gemeint sein könnte. Nicht umsonst versteht sich die gebürtige Münchnerin, die für viele namhafte Zeitungen und Magazine gearbeitet und dabei fast die ganze Welt bereist hat, auch als Fotodesignerin.

Susanne vor Müller-Linows "Watzeviertel in Darmstadt".
Susanne vor Müller-Linows “Watzeviertel in Darmstadt”.

Dabei trennt Susanne Esche strikt zwischen Auftragsfotografie und ihrer künstlerischen Arbeit. Bei der gehe es vorwiegend um „eine neue Bildsprache zur Auseinandersetzung mit Zeit, Ort und Raum, mit Abbild und Realität, Identität und Voyerismus“. „Durch die Digitalisierung hat sich für mich eine andere Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie ergeben“, erklärt die 61-Jährige, während sie an den Ölgemälden der aktuellen Müller-Linow-Ausstellung vorbeistreift, über die die ROstoff-Fabrik hier ausführlich berichtete. Neben Esches Arbeiten werden in der bevorstehenden Ausstellung auch Werke von Robert Blaszczyk zu sehen sein. Vernissage ist am Donnerstag, 21. Januar, um 19 Uhr.  Einführende Worte besorgt wie gewohnt Museumsdirektor Dr. Friedhelm Häring.

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