Kannibalen, Kreuzritter oder Kriegsverbrecher: K.I.Z. waren in der Hessenhalle

13. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Ausgecheckt

GIESSEN. „Kannibalen in Zivil“, „Kriegsverbrecher in Zwangsjacken“ oder „Kreuzritter in Zentralasien“ – die Berliner Hip-Hop-Alternative K. I. Z. war im Rahmen ihrer „Sexismus Gegen Rechts“-Tour zu Gast in der Hessenhalle. Was an der ro-stoff-Fabrik aber irgendwie vorgegangen ist. Unangenehm! Vor allem, weil der MuK das Konzert ja aus seinen eigenen Räumen in die Hessenhalle verlegen musste, da die Kartennachfrage so groß war. Nun denn, es müssen über 1000 Besucher gewesen sein, die sich der Ankunft der Jungs „im Reich der konkreten Absurdität“ bestens erfreut haben. K. I. Z. selbst sehen sich mittlerweile in den Weltvisionen eines Hieronymus Bosch und den expressionistischen Gedichten der 20er Jahre verhaftet, was ja fast als rappender Bildungsauftag daherkommt. Ein Konzertbericht war das Ganze zumindest dem Gießener Anzeiger wert.

kiz

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